Menu

Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Anästhesieleistungen

Wir leisten die umfangreiche perioperative Anästhesieversorgung für alle operativ tätigen Fachbereiche.

Allgemeine Anästhesieleistungen

Zur Anwendung kommen alle modernen Anästhesieverfahren. Hierzu zählen sowohl Vollnarkosen (Volatil, TIVA) als auch alle gängigen Regionalanästhesieverfahren (ultraschallgesteuerte periphere Nervenpunktionen und zentrale Leitungsanästhesien). Bei einer Regionalanästhesie wird die zu operierende Region isoliert betäubt.

Ferner kann bei bestimmten Operationen auch eine Kombination von Vollnarkose und Regionalanästhesie angewendet werden.
Im Falle von großen bauchchirurgischen Eingriffen findet die Kombination von Vollnarkose und Periduralanästhesie Anwendung. Die Periduralanästhesie dient insbesondere zur postoperativen Schmerztherapie und trägt somit massiv zur schnelleren Genesung der Patientin bzw. des Patienten bei. Zur postoperativen Überwachung steht eine moderne Aufwacheinheit mit Überwachungsplätzen und der Möglichkeit zur Anlage von zentralen Venenkathetern oder peripheren Nervenkathetern zur Verfügung.

Neben unserem hohen Anspruch an die Qualität der anästhesiologischen und intensivmedizinischen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten steht deren Sicherheit in unserem Focus. Hierzu haben wir konsequent die Empfehlungen des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit, als auch die der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umgesetzt. Insbesondere die Sicherheitsstandards der Deklaration von Helsinki zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten in der Anästhesie, sind uns ein Anliegen.

Geburtshilfliche Anästhesieleistungen

Im Bereich der Geburtshilfe können sich die Patientinnen mit ihren Partnern bereits während der Schwangerschaft über die räumlichen Gegebenheiten sowie die zur Verfügung stehenden anästhesiologischen Möglichkeiten zur Schmerzlinderung informieren. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Zur Wehenlinderung eignet sich als Anästhesieverfahren am besten die Periduralanästhesie (PDA). Sie erleichtert der Entbindenden dabei den Wehenschmerz erheblich ohne die aktive Geburt zu behindern. In der Regel wird direkt nach Anlage der PDA eine Schmerzpumpe zur weiteren patientinnenkontrollierten Schmerzmittelgabe verwendet.

Nicht nur die Anästhesistinnen und Anästhesisten oder die Fachpflegerinnen und Fachpfleger haben einen großen Erfahrungsschatz, sondern auch das Kreißsaalpersonal (Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Hebammen) besitzt langjährige Erfahrung im Umgang und Handling mit Periduralanästhesien.

Auch wenn im Vorfeld keine PDA gewünscht sein sollte, empfehlen wir Ihnen sich trotzdem einmal kurz die Zeit zu nehmen, um sich zu informieren. Sollte sich Ihre Meinung unter der Geburt ändern, haben Sie dann den Vorteil, dass Sie schon informiert sind und nicht wegen fehlender Aufklärung auf eine PDA verzichten müssen.

Sollte ein Kaiserschnitt (sog. Sectio caesarea) bei Ihnen durchgeführt werden müssen, besteht, soweit medizinisch vertretbar, die Möglichkeit, die Entbindung in Regionalanästhesie (Spinalanästhesie) durchzuführen. Hierdurch können sowohl die Mütter und oft auch die Väter die Geburt des Kindes unmittelbar miterleben. Damit wird die Bindung zu Ihrem Kind noch verfestigt.