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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Die Intensivstationen des Heidekreis-Klinikums sind fachübergreifend organisiert. Am Standort Walsrode wird die Intensivstation A3 von der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin geführt. Die Intensivstation 1A in Soltau ist Teil der Medizinischen Klinik.

Die Stationen der Intensivmedizin

Erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Intensivmedizin betreuen hier in enger Kooperation mit den bettenführenden Abteilungen des Hauses alle schwer kranken oder besonders überwachungspflichtigen Patientinnen und Patienten.

Neben einer besonderen apparativen Ausstattung sorgt das Team von speziell ausgebildeten Fachkräften für Intensivpflege für das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Die ärztliche Präsenz auf den Stationen besteht ebenfalls rund um die Uhr.

Die Stationen verfügen über modernstes Monitoring inklusive der Möglichkeit erweiterte hämodynamische Messungen kontinuierlich durchführen zu können, Beatmungsgeräte und alle modernen Behandlungs- und Untersuchungsmethoden wie beispielsweise Bronchoskopie, invasive Hypothermie zur adäquaten Postreanimationsbehandlung sowie eine 24 h Dialysebereitschaft in Kooperation mit der ans Haus angebundenen Dialysepraxis.

Ein speziell ausgerüsteter Eingriffsraum wird permanent für akute Notfälle in Bereitschaft gehalten. Hier können umgehend lebensrettende Maßnahmen vorgenommen werden. In einer speziellen Isoliereinheit können wir auch Patientinnen und Patienten mit problematischen Infektionen versorgen.

Vor großen Operationen erhalten unsere Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, die Station und das Team persönlich kennenzulernen, um Ihnen die Angst vor den Apparaten zu nehmen, denn im Mittelpunkt der Behandlung steht für uns trotz aller Technik die menschliche Zuwendung.

Die Intensivstation 1A am Standort Soltau

Der stationäre Aufenthalt

Auf der Intensivstation 1A stehen insgesamt 14 Betten, davon Einbett- und Zweibettzimmer zur Verfügung. Sichtschutzwände gewährleisten die Privatsphäre von Patientin oder Patient in dieser besonderen Situation.

Hier auf der 1A betreuen wir schwerpunktmäßig Menschen mit kardiologischen Symptomen, also Herzpatienten, und Menschen nach Schlaganfällen. Und natürlich sind Patienten und Patientinnen bei uns, die aus anderen Gründen eine sichere Begleitung brauchen.

Auf der Intensivstation ist es wichtig, alle Räume gezielt medizinisch zu nutzen. Daher sind die Möglichkeiten, persönliche Gegenstände zu verwahren, auf der Station begrenzt. Bringen Sie bitte deswegen nur die nötigsten Dinge mit wie z. B. Hygieneartikel, Brille, Hörgeräte, Prothesen oder Hausschuhe.

Weitere Informationen rund um einen Aufenthalt im Heidekreis-Klinikum sowie eine hilfreiche Checkliste finden Sie hier.

Versorgung und Betreuung

Wenn Sie eine Intensivstation betreten, werden Ihnen vermutlich die vielen elektronischen Instrumente, Kabel und Schläuche auffallen und auch ungewohnte Geräusche vernehmbar sein. Ja, wir sind hier spezialisiert auf die Versorgung und Behandlung schwerstkranker Menschen und verwenden eine Vielzahl technischer Geräte. Diese helfen uns dabei, die Kranken stabil zu halten und ihre Genesung zu ermöglichen – manchmal sogar durch aktive Lebenserhaltungsmaßnahmen wie z. B. eine künstliche Beatmung.

Neben jeder Patientin/ jedem Patienten finden Sie deshalb einen Monitor mit einer Vielzahl von Kurven und Parametern. Das ist hier normal. Denn die meisten unserer Patientinnen und Patienten bedürfen ständiger Kontrolle und Betreuung durch unsere besonders ausgebildeten Intensiv-Pflegerinnen und –Pfleger. Die Signale und Zahlen erlauben uns, Ihre Angehörigen optimal zu überwachen und rechtzeitig zu reagieren. Daher laufen zum Beispiel „Alarm"-Signale bereits auf, bevor eine bedrohliche Situation entstanden ist.

Damit unsere Patienten schmerzfrei und in Ruhe genesen können, werden einige auch durch Medikamente in einen schlafähnlichen Zustand gebracht - die sogenannte Sedierung. Ihre Angehörige/ Ihr Angehöriger kann auch in diesem Zustand hören, fühlen oder auch riechen. Es hilft diesem Ihnen nahestehenden Menschen also, wenn Sie zum Beispiel ihr oder ihm freundlich zusprechen.

Übrigens werden des Öfteren auch stabile Patientinnen bzw. Patienten für kurze Zeit auf die Intensivstation verlegt, damit unsere Pfleger und Pflegerinnen sie leichter beobachten können. Auch das ist normal.

Manchmal ist der Aufenthalt für die Kranken und für die Angehörigen mit Schwerem verbunden. Auch da möchten wir Ihnen zur Seite stehen. Wenn Ihnen also Ermutigung, Trost oder praktische Hilfe gut täten, fragen Sie bitte einfach die betreuende Pflegekraft danach. Wir sind als Team der Intensivstation 1A gut mit dem Sozialdienst und der Seelsorge verbunden.

Wichtige Hinweise für Angehörige und Besucher

Zunächst ist es für Sie und für uns sehr hilfreich, wenn Sie im Familienkreis eine Kontaktperson als Ansprechpartner/in bestimmen, die wir mit Informationen versorgen und die diese dann an andere Angehörige weitergibt.

Damit wir alle Patientinnen und Patienten und somit auch die Ihnen Nahestehenden optimal behandeln und versorgen können, benötigen wir Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Daher haben wir einige Bitten an Sie, die Sie zum Schutz der Patienten auf unserer Station unbedingt beachten und einhalten müssen.

Hygiene

  • Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände VOR und NACH dem Besuch an dem dafür vorgesehenen Spender in der Eingangsschleuse und in jedem Patientenzimmer!
  • Bestimmte Infektionen zwingen uns gelegentlich zu sehr aufwändigen Hygiene- und Isolationsmaßnahmen. Sie werden in einem solchen Fall durch die betreuende Pflegekraft entsprechend informiert. Bitte beachten Sie diese Verhaltensregeln zu Ihrem und dem Schutz aller Patientinnen und Patienten unbedingt.
  • Aus hygienischen Gründen dürfen leider keine Blumen auf die Station mitgebracht werden. Hygieneartikel, Speisen und Getränke sollten mit uns abgesprochen werden.

Besuche

  • Unsere Patienten brauchen viel Ruhe und besonderen Schutz. Beachten Sie daher bitte unsere Besuchszeit von 15:00 bis 19:00 Uhr. Sollten diese Zeiten für Sie einmal nicht passen, sprechen Sie uns bitte an. Zwischendurch gibt es immer wieder ärztliche Visiten, und bestimmt ist es Ihnen klar, dass Notfälle, Untersuchungen oder Pflegemaßnahmen Vorrang haben – auch während der Besuchszeit. Dann ist das Wartezimmer der richtige Ort für Sie, bevor Sie nach Absprache dann wieder zu Ihrem Nahestehenden ins Zimmer gehen.
  • Wenn Sie auf die Station kommen, fragen Sie bitte zunächst das Pflegepersonal, ob Ihr Angehöriger oder Ihre Angehörige gerade besuchsbereit ist. Sollten Sie vorübergehend das Zimmer nicht betreten dürfen, gehen Sie bitte zurück ins Wartezimmer - aus Rücksicht auf die Intimsphäre aller Patientinnen und Patienten!
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es der Gesundheitszustand von Mitpatienten und deren Behandlung nicht immer zulässt, dass Sie Ihre Angehörigen trotz Besuchszeit aufsuchen können.
  • Besuch ist wichtig – und auch immer etwas anstrengend für Patienten. Bitte achten Sie darauf, dass maximal 2 Personen zur selben Zeit als Besucher am Bett Ihrer/s Angehörigen sind. Mehr sind eine Überforderung.
  • Einige unserer Patientinnen und Patienten haben schwere Infektionen. Wir bitten Kinder und abwehrgeschwächte Personen zu ihrem eigenen Schutz, Angehörige erst auf der regulären Pflegestation zu besuchen und die Intensivstation nicht zu betreten. 

Sonstiges

  • Wertgegenstände und umfangreiches Gepäck: Wir sind auf der Intensivstation auf besondere Unterstützung spezialisiert und brauchen dafür jeden Platz. Daher können wir Wertvolles oder Sperriges nicht unterbringen. Bei Bedarf sprechen Sie hierzu mit der betreuenden Pflegekraft.
  • Die Behandlung der Patientinnen und Patienten hat absoluten Vorrang. Das werden Sie schnell verstehen. Daraus ergibt sich, dass Sie für Gespräche mit Ärztinnen oder Ärzten manchmal etwas warten müssen. Selbstverständlich können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Wir arbeiten hier rund um die Uhr. Für Fragen und Regelungen im Einzelfall sprechen Sie uns bitte einfach an, wir klären das.

Die Gesundung und Betreuung der Patienten und Patientinnen hat bei uns immer die erste Priorität – das liegt uns im Interesse aller am Herzen.

Station 1A
Kristina Bühning
Stationsleitung
Tel.: 05191 602-3770

Die Intensivstation A3 am Standort Walsrode

Der stationäre Aufenthalt

Auf der Intensivstation A3 stehen insgesamt 12 Betten, davon drei Dreibett- und drei Einbettzimmer, sowie ein Reanimationsraum zur Verfügung. Jedes Zimmer besitzt ein Fernsehgerät, durch Sichtschutzwände wird Ihre Privatsphäre als Patientin oder Patient gewährleistet.

Die Intensivstation ist bereichsübergreifend aus Chirurgie, Innerer Medizin und Gynäkologie oder auch anderen Abteilungen belegt.
Weitere Informationen rund um Ihren Aufenthalt im Heidekreis-Klinikum sowie eine hilfreiche Checkliste finden Sie hier

Versorgung und Betreuung

Die Intensivstation ist auf die Versorgung und Behandlung schwerstkranker Menschen spezialisiert. Mit einer Vielzahl technischer Geräte (Monitoring) überwachen wir den Zustand der Patientinnen und Patienten. 

Neben dem Monitoring bedürfen die meisten unserer Patientinnen und Patienten ständiger Überwachung (Monitoring) durch unser Personal, einige sogar aktive Lebenserhaltungsmaßnahmen wie z. B. eine künstliche Beatmung.

Daher finden Sie bei uns - auf den ersten Blick bedrohlich wirkend - viele Leitungen und Kabel, die unsere Patientinnen und Patienten mit Überwachungs- und Therapiegeräten verbinden. Zudem hören Sie während Ihres Besuches diverse Signale und Geräusche. Lassen Sie sich bitte davon nicht beunruhigen, die Signale erlauben uns, Ihre Angehörigen optimal zu überwachen. 

Einige Patientinnen oder Patienten werden von uns durch Medikamente in einen schlafähnlichen Zustand gebracht, um sie schmerz- und stressfrei behandeln zu können (sogenannte Sedierung). Dennoch können unsere Patientinnen und Patienten auch in diesem Zustand hören, fühlen oder auch riechen.

Des Öfteren werden auch stabile Patientinnen bzw. Patienten für kurze Zeit zur Überwachung, beispielsweise nach einer Operation, auf die Intensivstation verlegt.

Das Team der Station A3 steht in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst und der Seelsorge. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die betreuende Pflegekraft.

Wichtige Hinweise für Angehörige und Besucher

Bitte bestimmen Sie im Familienkreis einen Ansprechpartner, den wir mit Informationen versorgen und der diese an andere Angehörige weitergibt. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Regelungen und Maßnahmen, die auf unserer Station unbedingt zu beachten und einzuhalten sind. Damit wir alle Patientinnen und Patienten und somit auch Ihre Angehörigen optimal behandeln und versorgen können, benötigen wir Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Hygiene

  • Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände VOR und NACH dem Besuch an dem dafür vorgesehenen Spender in der Eingangsschleuse und in jedem Patientenzimmer!
  • Bestimmte Infektionen zwingen uns gelegentlich zu sehr aufwändigen Hygiene- und Isolationsmaßnahmen. Sie werden in einem solchen Fall durch die betreuende Pflegekraft entsprechend informiert. Bitte beachten Sie diese Verhaltensregeln zu Ihrem und dem Schutz aller Patientinnen und Patienten unbedingt.
  • Aus hygienischen Gründen dürfen leider keine Blumen auf die Station mitgebracht werden. Hygieneartikel, Speisen und Getränke sollten mit uns abgesprochen werden.

Besuche

  • Bitte betreten Sie das Patientenzimmer nur nach Rücksprache mit uns. Sollten Sie vorübergehend das Zimmer nicht betreten dürfen, warten Sie aus Rücksicht auf die Intimsphäre der Patientinnen und Patienten bitte ausschließlich im Wartezimmer!
  • Beachten Sie bitte unsere Besuchszeit von 15:00 bis 17:30 Uhr. Sollten diese Zeiten einmal nicht passen, sprechen Sie uns bitte an.
  • Bitte begrenzen Sie die Zahl der Besucher am Patientenbett auf maximal 2 Personen zur selben Zeit.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es der Gesundheitszustand von Mitpatienten und deren Behandlung nicht immer zulässt, dass Sie Ihre Angehörigen trotz Besuchszeit aufsuchen können.
  • Da einige unserer Patientinnen und Patienten schwere Infektionen haben, sollten Kinder und abwehrgeschwächte Personen die Intensivstation nicht betreten.

Sonstiges

  • Mobiltelefone sind aus Sicherheitsgründen auf der gesamten Station nicht erlaubt!
  • Wertgegenstände und umfangreiches Gepäck können wir nicht unterbringen. Sprechen Sie hierzu mit der betreuenden Pflegekraft.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie nicht immer eine Ärztin oder einen Arzt sprechen können. Die Behandlung der Patientinnen und Patienten hat Vorrang. Selbstverständlich können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Für Fragen und Regelungen im Einzelfall stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Station A3
Carsten Schedwill
Stationsleitung
Tel.: 05161 602-1781

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Soltau

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Soltau

Dr. med. Jürgen Weyrich
Chefarzt

Sekretariat: Christiane Bartens
Tel.: 05191 602-3416
Fax: 05191 602-3780
christiane.bartens@heidekreis-klinikum.de

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Walsrode

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Walsrode

Dr. med. Ottfried Mross
Chefarzt

Sekretariat: Kerstin Schwanke
Tel.: 05161 602-1441
Fax: 05161 602-1444
kerstin.schwanke@heidekreis-klinikum.de

Station 1A Intensivstation Soltau

Station 1A Intensivstation Soltau

Kristina Bühning
Stationsleitung
Tel.: 05191 602-3770

Station A3 Intensivstation Walsrode

Station A3 Intensivstation Walsrode

Carsten Schedwill
Stationsleitung
Tel.: 05161 602-1781