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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Versorgungsschwerpunkt Gelenkchirurgie

Versorgungsschwerpunkt Gelenkchirurgie

Die Gelenkchirurgie bildet einen Schwerpunkt in der orthopädischen Arbeit unserer Klinik für Chirurgie.

Zu den gelenkchirurgischen Eingriffen gehört neben der Endoprothetik großer Gelenke - wie Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen und oberes Sprunggelenk - auch die Sporttraumatologie mit Meniskuschirurgie, Kreuzbandersatzoperationen, Schulterengpass-Syndrom, Schulterverrenkungen und Schulter-Sehnen-Rekonstruktionen.

Zusätzlich versorgen wir gelenkbeteiligende Frakturen von Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen und Handgelenk, inkl. Schienbeinkopffraktur, Fersenbeinfrakturen, Sprungbeinfrakturen.

Sie bekommen ein neues Hüftgelenk?

Wir begleiten Sie in der Klinik für Chirurgie Soltau Schritt für Schritt.

Die Behandlung der Coxarthrose (Hüftgelenksarthrose) erfolgt im Krankenhaus Soltau mit modernen Implantaten, die sich über Jahre bewährt haben und in Registern und in größeren Nachuntersuchungsserien gute Resultate und Standzeiten nachgewiesen haben. Sowohl zementierte als auch unzementierte Pfannen- und Schaftvarianten kommen zur Anwendung. Wir folgen dabei dem Trend der zementfreien Verankerung. Für junge Menschen nutzen wir abriebarme Keramik-Paarungen mit moderner Deltakeramik. Bei jungen Patienten mit guter Knochenqualität und entsprechender Hüftgeometrie steht die Verwendung von Kurzschaftprothesen im Vordergrund, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Gibt es Risiken?

Die Hüftendoprothetik ist heute ein komplikationsarmer Eingriff und die Patienten können auch bei Vorerkrankungen gut auf die Eingriffe vorbereitet werden. Die Revisionsraten sind heute gering und die Ergebnisse in den letzten Jahren erbrachten für die Klinik für Chirurgie Soltau eine gute Qualität in der externen Qualitätssicherung.

Zertifizierung zum Endoprothesen-Zentrum

Im Jahr 2015 erfolgte die Zertifizierung zum Endoprothesenzentrum. Die Klinik erfüllt damit die wesentlichen, wissenschaftlich belegbaren Vorgaben für eine sichere und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Patienten beim künstlichen Gelenkersatz (Knie- und Hüftprothesen).

In der Regel können die Patienten in der Praxis Rebhan & Rebhan, Unfallchirurgie / Orthopädie von Dr. med. Benjamin Rebhan, zu finden im Medizinischen Versorgungszentrum (MZV) Soltau, praeoperativ zur Indikationsbesprechung und zur Besprechung des Ablaufes mit Überweisung Kontakt mit uns aufnehmen. An einem weiteren Vorbereitungstag erfolgen Narkoseeinwilligungsgespräch, ein nochmaliges Einwilligungsgespräch für den operativen Eingriff und Laborabnahmen sowie eine körperliche Untersuchung. Einige Tage später erfolgt dann die stationäre Aufnahme. Wir führen eine Screening-Untersuchung bei den Coxarthrosepatienten auf ORSA-Keimen durch, um die Gefahr einer Gelenkinfektion mit diesen schwer zu behandelnden Keimen verringern zu können.

Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

In der Regel dauert der stationäre Aufenthalt bis zur Gehfähigkeit des Patienten ca. 8 bis 11 Tage. Je nach Alter und Vorerkrankungen, können Patienten in der Frührehabilitation in unserer geriatrischen traumatologischen Station weiterbetreut werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit in einer stationären Reha-Maßnahme standortnah in der kooperierenden Rehabilitation in Soltau weiterbetreut zu werden. Für sehr mobile und sehr junge Patienten kommt auch eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme in Betracht.

Weitere Informationen

Kontaktaufnahme über das Sekretariat der Klinik für Chirurgie Soltau unter Telefon 05191 602-3412 oder über das MVZ unter Telefon 05191 602-3541.

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