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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Die Institutsambulanz bietet eine kontinuierliche Behandlung und ist Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Problemen oder Erkrankungen und erhöhtem Hilfebedarf.

Behandlungsgrundlagen

Zunächst erfolgt ein Erstgespräch, welches ausführliche Diagnostik im Hinblick auf eine psychische Störung beinhaltet, an das sich eine Beratung anschließt. Danach wird entschieden, ob die Behandlung durch die Institutsambulanz weitergeführt wird, eine medikamentöse Behandlung empfohlen und ggf. auch die Einleitung einer psychotherapeutischen Behandlung angeraten wird.

Behandelt werden Frauen und Männer ab 18 Jahren auf der Grundlage einer Überweisung, die meist durch die Hausärztin/ den Hausarzt geschieht. Oft ist auch im Anschluss an eine stationäre Behandlung eine ambulante Weiterbehandlung sinnvoll.

Die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten basiert wesentlich auf psychiatrischer-, psychotherapeutischer und sozialtherapeutischer Behandlung sowie der Koordination von weiteren ambulanten Hilfen. Auch Partner und Angehörige können einbezogen werden.

Behandlungsteam

Im Behandlungsteam der Institutsambulanz arbeiten Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie, ggf. Assistenzärztinnen/ -ärzte in fortgeschrittener Facharzt-Weiterbildung sowie klinische Psychologinnen/ Psychologen.

Regelmäßig ergänzt wird das Team durch Sozialarbeiterinnen/ -arbeiter, Bewegungstherapeutinnen/-therapeuten, Theatertherapeutinnen/ -therapeuten, Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte.

Behandlungsangebote

Als ein multiprofessionelles Team bieten wir komplexe integrierte Behandlungsangebote an:

  • Psychopathologische Befunderhebung
  • Diagnostische Abklärung, psychologische Diagnostik
  • Erstellung individueller Behandlungsstrategien
  • Niederfrequente Psychotherapie
  • Intensive Begleitung chronisch kranker psychiatrischer Patientinnen und Patienten
  • Psychopharmakotherapie

Dazu gehören:

  • Vermittlung aller wichtigen Informationen über die Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten, um ein psychologisches Krankheitsverständnis zu erreichen
  • Psychische Stabilisierung in Notfall- und Krisensituationen

Spezielle Angebote bestehen aus Einzel- und Gruppenangeboten:

  • Psychoedukative Gruppe für Menschen mit Psychose
  • Skillsgruppe (nach Konzept der Dialektisch-Behavioralen-Therapie)
  • Entspannungsgruppe
  • Depressionsgruppe
  • Angstbewältigungsgruppe
  • Gymnastikgruppe
  • Nachsorgegruppe (nach tagesklinischer Behandlung)
  • Hausbesuche (bei medizinischer Indikation und vorheriger Vereinbarung)

Pflegegespräche sind auch ambulant z. B. nach Entlassung aus stationärer Behandlung möglich, wenn es z. B. um das Erlernen von konkretem Umgang mit Panikattacken geht.

 

Erreichbarkeit, Terminabsprache und Erstgespräch

Die Institutsambulanz wird als Terminambulanz geführt, d. h. die Patientinnen und Patienten werden nach vorheriger Anmeldung behandelt. Die Terminvergabe des Erstgespräches erfolgt über das Ambulanzsekretariat, die Sprechzeiten finden Sie hier.

In der Regel ist dies innerhalb eines vierwöchigen Intervalls möglich. Ist eine solche Wartezeit aufgrund einer besonderen Krisensituation nicht möglich, kann über das Sekretariat ein Notfalltermin vergeben werden. Unmittelbar vor dem Erstgespräch melden sich die Patientinnen und Patienten im Sekretariat der Institutsambulanz, hier werden sie empfangen und Ihre Versicherungsdaten aufgenommen. Danach findet das Gespräch mit den Therapeutinnen/ Therapeuten statt, dafür sollten die Patientinnen und Patienten etwa eine Stunde Zeit einplanen.

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