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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Nächster Schritt auf dem Weg zum Neubau eines zentralen Klinikums im Heidekreis

Donnerstag, 14. Juni 2018

Krankenhausplanungsausschuss fördert Neubauvorhaben

Am Mittwoch, 13. Juni, wurde der Antrag des Heidekreis-Klinikums auf Fördermittel zur Zusammenlegung beider Standorte vom Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen befürwortet. Der Krankenhausplanungsausschuss – eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens, den Verbänden der gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen, dem Landesausschuss des Verbandes der privaten Krankenversicherung und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft – stimmt zusammen mit der Landesregierung gemäß dem Krankenhausfinanzierungsgesetz die Krankenhausplanung in Niedersachsen ab.
Bereits im Januar signalisierte das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Bereitschaft zur Förderung eines Neubaus an zentraler Stelle im Landkreis. Im März hat der Kreistag dafür gestimmt, den Fördermittelantrag an das Land einzureichen. Mit dem Neubau soll die Gesundheitsversorgung des Landkreises langfristig sichergestellt werden.

Fördermaßnahmen für den Krankenhausbau in Niedersachsen durchlaufen vier Stufen, von der vierten zur ersten Stufe. Zu allererst werden die angedachten Maßnahmen in Abstimmung gegeben (Kategorie vier). Dies erfolgte nach der Zustimmung zur Antragstellung durch die Gesellschafterversammlung (Kreistag). Mit der Befürwortung des Antrages beginnen nun die Arbeiten für die vorrangige baufachliche Antragsprüfung (Kategorie drei). In diesem Schritt werden die Betriebsorganisationsplanung und die sich darauf beziehende Raum- und Funktionsplanung für einen Neubau erstellt. Ebenfalls beginnt die Suche nach einem geeigneten Standort mit Hilfe eines spezialisierten Landschaftsplaners. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf einen zentralen Bereich im Heidekreis, entscheidend sind dabei vor allem Lage und Erreichbarkeit sowie Größe und Beschaffenheit eines Grundstücks für den Baukörper. Hieraus resultieren die Vorgaben für die sich anschließende Ausschreibung eines Wettbewerbs zum Entwurf des Neubaus. In der Kategorie zwei wird die Detailfülle weiter gesteigert und es steht die abschließende baufachliche Antragsprüfung an. Auf der letzten Stufe finden dann die abschließende Prüfung der Maßnahmen sowie die Baufreigabe statt.

Zwei Jahre sind für diese notwendige Projektentwicklung zu einem ganzheitlichen Gesamtkonzept veranschlagt. Die Projektleitung und -steuerung des gesamten Ablaufes erfolgt innerhalb einer eigenständigen und personell qualifizierten Projektgruppe, die bei der Heidekreis-Dienstleistungsgesellschaft mbH, dem Tochterunternehmen der Heidekreis-Klinikum gGmbH angesiedelt ist. Die Planungen werden von nun an sehr viel präziser, in diesen Prozess werden Mitarbeiter des Klinikums mit ihren klinischen und fachlichen Erfahrungen eingebunden. Über den aktuellen Stand der Planungen informiert nicht nur der Blog zum Neubau auf der Homepage, sondern auch regelmäßige Veröffentlichungen. Fragen und Anregungen bezüglich des Neubaus dürfen weiterhin gerne per E-Mail an neubau@heidekreis-klinikum.de gesendet werden.

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