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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Steuerkreis und Beirat zur Unterstützung der Neubauplanungen gegründet

Freitag, 29. Juni 2018

Beirat wirkt als Empfehlungsgremium / Betriebliche Strukturen werden analysiert

Mit der Befürwortung des Antrags zur Förderung eines zentralen Krankenhausneubaus im Heidekreis durch den Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen am 13. Juni startet nun die vorrangige baufachliche Antragsprüfung vor Ort. Zur Unterstützung der Planungen werden zwei neugegründete Gremien hinzugezogen; ein Steuerkreis und ein Beirat. Diese sind in der Heidekreis-Dienstleistungsgesellschaft mbH, dem Tochterunternehmen der Heidekreis-Klinikum gGmbH, angesiedelt. Der Steuerkreis, ein Entscheidungsgremium, besteht aus sechs Mitgliedern des Aufsichtsrates, dem Vorsitzenden Herrmann Norden, seinem Stellvertreter Sebastian Zinke und dem Landrat Manfred Ostermann, drei weitere Mitglieder sind die Kreistagsabgeordneten: Karin Fedderke, Dr. Hans-Peter Ludewig und Friedrich-Otto Ripke.

Am Mittwoch, 27. Juni, hat die konstituierende Beiratssitzung im Gesundheitszentrum in Walsrode stattgefunden. Im Rahmen der nun anstehenden Planungsarbeiten stellte Geschäftsführer Dr. Christof Kugler die weiteren Schritte und Aufgaben des Beirats „Krankenhausneubau" dar. „Die Aufgabe des Beirats ist es, die Geschäftsführung und den Steuerkreis in den Planungen, besonders auch hinsichtlich der Nachnutzung, zu beraten. Es werden Diskussionen angeregt, Empfehlungen ausgesprochen und Beschlussvorlagen formuliert", so Kugler. Es handelt sich um ein Beratungs- und Empfehlungsgremium, welches sich jeweils aus Vertretern der Kommunen, der Fraktionen des Kreistages, der Ärzteschaft im Landkreis, des Betriebsrates und der Chefärzte des Heidekreis-Klinikums sowie gegebenenfalls aus weiteren Fachleuten zusammensetzt. Ziel ist es, durch das Mitspracherecht des Beirats einen hohen Grad an Transparenz im Prozessablauf und der Neubauplanung zu erreichen. (Mitglieder des Beirats sind in der Anlage einsehbar)

Dem Beirat wurden die beauftragten Fachplaner vorgestellt: das LandschaftsArchitekturbüro Georg von Luckwald und Archimeda, ein Unternehmensberater mit dem Leitsatz „Architektur für Medizin". Von den anwesenden Fachleuten wurden das Betriebsorganisationskonzept, das Raumordnungsverfahren und die Vorgehensweise der Standortsuche erläutert. Ergebnisse dieser Prozesse dienen dann als Grundlage für die Auslobung eines Wettbewerbs zum Bau des zentralen Heidekreis-Klinikums. Zunächst gilt es, zu analysieren, wie die betrieblichen und medizinischen Strukturen des Krankenhauses der Zukunft aussehen sollen. Zurzeit werden Daten der einzelnen Kommunen gesammelt, um genau berücksichtigen zu können, worauf bei der Standortsuche geachtet werden muss. Über erste Zwischenstände der Planungen soll im September bei der zweiten Beiratssitzung informiert werden.

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