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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Transparente Wartezeiten in der Notaufnahme

Als Anlaufstelle für Notfälle haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Abläufe in unseren Zentralen Notaufnahmen. Insbesondere die Wartezeiten für unsere Patientinnen und Patienten werden in Verknüpfung mit der medizinischen Dringlichkeit regelmäßig ausgewertet. Das Heidekreis-Klinikum bietet Transparenz in Bezug auf die voraussichtliche Verweildauer in der Notaufnahme Walsrode.

Die Wartezeiten werden mit dem Eintreffen der Patienten in der ZNA dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar. Mit unserem Warteraummonitor gibt Ihnen das Heidekreis-Klinikum eine Information über Ihre voraussichtliche Verweildauer in der Zentralen Notaufnahme Walsrode. Der Monitor zeigt in Echtzeit die aktuelle Inanspruchnahme unserer ZNA an. Ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten werden über die Kategorien Bettenbereich und Sprechzimmer getrennt dargestellt.

Bitte beachten Sie, dass auch dieses System nur das aktuelle Geschehen abbilden kann und durch akute Notfälle jederzeit Änderungen auftreten können, die eine längere Aufenthaltsdauer in der ZNA nach sich ziehen.

Folgende Informationen werden auf unserem Warteraummonitor angezeigt. Online werden diese Daten alle fünf Minuten aktualisiert. Im Warteraum findet diese Abbildung sogar in Echtzeit statt:

 

Bei der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer handelt es sich um die Zeit, von Ihrem Eintreffen bis zu Ihrem Verlassen unserer Notaufnahme inkl. aller Leistungen (z.B.: Labor, Röntgen). Bitte beachten Sie: Die angezeigten Wartezeiten können bei hohem Patientenaufkommen abweichen.

Wie werden die voraussichtlichen Wartezeiten bestimmt?

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Das Manchester-Triage-System (MTS)

Die zentrale Notaufnahmen werden zunehmend von Patienten aufgesucht, die zwar einen akuten, jedoch keinen notfallmedizinischen Versorgungsbedarf haben.

Notfälle müssen jedoch gemäß ihrer medizinischen Dringlichkeit behandelt werden. Die Reihenfolge der Behandlung ist daher nicht gleichgesetzt mit dem Erscheinen in der Notaufnahme. In der ZNA Walsrode wird bereits seit Mitte 2014 erfolgreich mit dem Manchester-Triage-System (MTS) gearbeitet.

Das MTS ist ein standardisiertes Verfahren zur Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit in den ersten fünf Minuten nach Patientenaufnahme. Die Dringlichkeit ist in jeder Stufe einer festen Zeitvorgabe bis zum Arztkontakt zugeordnet. Anhand definierter Beschwerdediagramme und weiterer Krankheitszeichen nimmt eine speziell ausgebildete Pflegekraft die Ersteinschätzung nach 5 Stufen vor: Patienten ohne medizinische Dringlichkeit (MTS Stufe BLAU) werden in Walsrode an die Kassenärztliche Bereitschaftsdienstpraxis am Heidekreis-Klinikum übergeleitet und dort innerhalb der Sprechstundenzeiten zügig behandelt. Mit dieser nur noch in Berlin etablierten, ansonsten bundesweit einmaligen Zusammenarbeit ermöglichen wir unseren Patienten eine ihrem Beschwerdebild angemessene schnellstmögliche Versorgung.

Wir bitten um Verständnis, wenn es für Patienten, die nicht unmittelbar behandelt werden müssen (MTS Stufe GRÜN), so zu Wartezeiten in unseren Zentralen Notaufnahmen kommt. Auch das Hinzuziehen verschiedener Spezialisten der jeweiligen Fachabteilung kann einen längeren Aufenthalt und Wartezeiten notwendig machen. Die Arbeit in der ZNA ist nicht planbar und Wartezeit daher leider nicht vermeidbar.

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