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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Klinische Pharmazie

Die Arbeit der Apotheke im Bereich der Patientensicherheit beginnt bereits bei der Patientenaufnahme mit einer Medikamentenkontrolle durch die sogenannte Apothekenvisite. Weiterhin nutzt die Apotheke elektronische Verschreibungssysteme und verpackt alle Arzneimittelformen patientenindividuell (Blisterung).

Patientenorientierte Arzneimittelversorgung (PAV)

In Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten und den klinischen Pharmazeuten werden Arzneimitteldosierungen festgelegt und elektronisch erfasst. Mögliche Wechselwirkungen und gegebenenfalls notwendige Dosierungsanpassungen nach Ihren klinischen Befunden und den Laborparametern werden dabei berücksichtigt. Mit der so genannten UNIT-DOSE-Versorgung erhalten Sie als Patientin oder Patient Ihre Arzneimittel anschließend in individuell produzierten Einzelverpackungen. Auch Verwechslungen von Medikamenten können damit ausgeschlossen werden. Dieses Versorgungsprinzip ist im gesamten Klinikum etabliert.

Pharmazeutische Dienstleistungen

  • Bereitstellung von Entlassmedikation an Sonn- und Feiertagen
  • Bestandsaufnahme der häuslichen Medikation (Arzneimittelanamese) durch den klinischen Pharmazeuten bei elektiv eingewiesenen Patientinnen und Patienten
  • Zusammenarbeit mit Chefärztinnen und -ärzten in der Arzneimittelkommission zur Auswahl von Therapieoptionen, Listung neuer Arzneimittel, Festlegung von Leitsubstanzen innerhalb bestimmter Arzneimittelgruppen und Erarbeitung von Therapiestandards für bestimmte Indikationen z. B. Thromboseprophylaxe.
  • Mitwirken in weiteren Gremien wie z. B. der Hygienekommission oder interdisziplinären Arbeitsgruppen wie dem Wundmanagement
  • Arzneimittelberatung und -information für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Patientenschulung in der Anwendung inhalativer Arzneimittel bei Asthma
  • Mitwirkung in der Ernährungsberatung bei allgemeinen und speziellen Fragen der klinischen Ernährung in Zusammenarbeit mit den Diätassistenten
  • Pharmazeutische Betreuung ambulanter und stationärer onkologischer Patientinnen und Patienten
  • Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten und Pflegekräften in allen Fragen rund um die Zytostatika- und Supportivtherapie

 

Herstellung

  • Patientenindividuelle Herstellung aseptischer Zytostatikainfusionen und -injektionen
  • Defekturmäßige Herstellung von Externa wie Cremes, Gelees und Lösungen
  • Bei Bedarf patientenindividuelle Rezepturherstellungen, insbesondere für Kinder
  • Herstellung von Pflegecreme

Aus-, Fort- und Weiterbildung

  • Regelmäßige Ausbildung von Pharmazeutinnen und Pharmazeuten im Praktikum, Famulantinnen/Famulanten sowie Schülerpraktikantinnen/-praktikanten
  • Weiterbildungsstätte der Apothekerkammer Niedersachsen für klinische Pharmazie
  • Innerbetriebliche Fortbildungen

Kooperationen

  • Palliativnetzwerk
  • Fortbildungen mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Apothekerinnen und Apothekern
  • Carewerk - Vernetzte Versorgung

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