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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

„Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen“

Mittwoch, 24. Juli 2019

Die IG BCE Ortsgruppe Hohe Heide spendete insgesamt 1.092 Euro an die Palliativstation, die Evangelische Krankenhaushilfe (EKH, Grüne Damen und Herren) und den Ambulanten Hospizdienst im Heidekreis-Klinikum Walsrode.

„The same procedure as every year", stellte Reinhard Wendt, Ortsgruppenvorsitzender der IG BCE Ortsgruppe Hohe Heide, bei der Spendenübergabe im Heidekreis-Klinikum fest. Denn jedes Jahr spendet die Gruppe an Einrichtungen, die etwas Gutes für Menschen tun. Beim diesjährigen Familienfest wurde auf Eintritt verzichtet und stattdessen um Spenden gebeten. Insgesamt 1.092 Euro sind dabei zusammengekommen. Diese wurden gleichermaßen aufgeteilt, sodass die Verantwortlichen der Palliativstation, der EKH Walsrode sowie des Ambulanten Hospizdienstes jeweils 364 Euro entgegennahmen.

Die Freude bei Marleen Kohn, Stationsleitung der Palliativstation, und Dr. med. Roland Heitmann, Ärztlicher Leiter für Palliativmedizin, war groß: „Ziel der palliativen Behandlung ist es, die Beschwerden der Patienten zu lindern. Mit Medizin können wir die körperlichen Beschwerden senken, die seelischen jedoch kaum. Dafür bieten wir hier auf der Palliativstation auch Musiktherapie an, die ausschließlich durch Spendengelder finanziert wird.", so Dr. med. Roland Heitmann. Marleen Kohn ergänzte lächelnd: „Auch Angehörige unserer Patienten hören den Klängen der Musik sehr gern zu."

Birgit Anger, Leiterin der EKH Walsrode (Grüne Damen und Herren), war die Freude über die Spende sichtlich anzumerken: „Die Grünen Damen und Herren arbeiten ehrenamtlich, sie haben immer ein offenes Ohr und sind für die Patienten da. Sie nehmen sich der Dinge an, für die im Krankenhausalltag leider wenig Zeit zur Verfügung steht oder übernehmen kleinere Einkäufe für die Patienten. Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die sich für dieses Ehrenamt zwei bis drei Stunden pro Woche Zeit nehmen." In einer Schulung würden neue Grüne Damen und Herren für das Ehrenamt geschult und auf verschiedene Situationen vorbereitet. Birgit Anger: „Die Finanzierung dieser Schulung erfolgt durch Spendengelder."

Ute Grünhagen, Koordinatorin und Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes, sowie die Ehrenamtliche Ingrid Zündorf, freuten sich auch über die Unterstützung. Wie bei den Grünen Damen und Herren wird auch hier der Schulungskurs, der die neuen Ehrenamtlichen auf ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereitet, durch Spenden finanziert. Der Ambulante Hospizdienst unterstützt – stets ehrenamtlich – Menschen in der letzten Lebensphase: Ermöglicht unter anderem medizinische und pflegerische Hilfe oder informiert und berät hinsichtlich Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.

„Ich bin fasziniert von der Inbrunst und Hingabe, die Sie zusammen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen an den Tag legen, obwohl Sie so oft mit Leid und dem Tod konfrontiert sind.", begründete Wendt die Auswahl der diesjährigen Spendenempfänger. „Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, ganz herzlichen Dank für Ihren Einsatz!"

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