Apothekerin macht Inventur der Arzneimittel

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Heidekreis-Klinikum

Regale mit Arzneimitteln

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Herzlich willkommen in der Apotheke des Heidekreis-Klinikum.

Kontakt

Leiter: Dr. Waleed M. Ahmed
Telefon: 05191 602-3610
Fax: 05191 602-3681

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Bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus nimmt die Arzneimitteltherapie einen breiten Raum ein. IT-gestützt und mittels moderner Logistik gewährleistet die Apotheke neben der zeitnahen Verfügbarkeit der für die Patientinnen und Patienten richtigen und notwendigen Arzneimittel auch die Belieferung aller Abteilungen und Stationen des Heidekreis-Klinikums mit Verbandsstoffen und Medikalprodukten.

In der Arzneimittelkommission werden unter Mitarbeit der Chefärztinnen und Chefärzte und Krankenhausapothekerinnen und -apotheker Therapiemöglichkeiten besprochen, Standards festgelegt und eine geeignete Medikamentenauswahl für das Klinikum getroffen. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse ebenso berücksichtigt wie die umfangreichen Erfahrungen der Ärztinnen und Ärzte und die Anforderungen an eine qualitativ hochwertige, rationale und bezahlbare Arzneimitteltherapie.

Für manche Erkrankungen und Krankheitsverläufe ist es nicht möglich oder sinnvoll, Fertigarzneimittel aus der Industrie zu beziehen. Die Krankenhausapotheke stellt für solche Fälle die Arzneimittel selbst her. Neben Salben und Lösungen zählen zu diesen Herstellungen auch individuell zubereitete Zytostatika für die Tumortherapie.

Ein seit Jahren funktionierendes Qualitätsmanagement optimiert sämtliche Abläufe in der Zentralapotheke sowie die Koordination und Kommunikation mit allen medizinischen Abteilungen in der Heidekreis-Klinikum GmbH.

Arzneimittelversorgung

Seit 2006 ist ein besonderer Service etabliert. Für alle Stationen, ausgenommen die der Kinderklinik, werden durch klinische Pharmazeuten Arzneimittelanamnesen direkt für die Patientin/ den Patienten am Tag der Aufnahme durchgeführt. In der Apotheke erfolgt ein Interaktionscheck aller anamnestisch ermittelten Arzneimittel pro Patientin/ Patient untereinander (Prüfung auf Wechselwirkung der Medikamente). Nach dieser Prüfung werden die geplanten diagnostischen bzw. therapeutischen Maßnahmen betrachtet.

Die pharmazeutisch geprüften Arzneimittelanamnesen stehen den behandelnden Ärztinnen und Ärzten zeitnah zur Verfügung. Falls Wechselwirkungen erkennbar sind, die ein Eingreifen notwendig machen, werden die erforderlichen Maßnahmen im klinischen Team aus Ärztinnen und Ärzten sowie Apothekerinnen und Apothekern beraten und umgesetzt.

Des Weiteren wurde eine UnitDoseVersorgung mit Arzneimitteln aus der Apotheke etabliert. Dazu werden alle Medikamente mit einer speziellen Verschreibungssoftware im Computer geführt, täglich aktualisiert, auf Interaktionen geprüft und pharmazeutisch validiert. Ein Verpackungsautomat stellt die Medikamente dann patientenindividuell zusammen. Die genaue Beschriftung der Medikamententütchen mit Patientenname, Präparatname, Einnahmezeitpunkt und Einnahmehinweisen erleichtert die Anwendung und macht sie sicher.

Bei der Entlassung nach stationärer oder ambulanter Behandlung erhalten die Patientinnen und Patienten die zur Überbrückung benötigte Menge an Arzneimitteln nach den gesetzlichen Vorgaben. Meistens ist dies der Fall, wenn im unmittelbaren Anschluss an die Behandlung ein Wochenende oder ein Feiertag folgt. Un- beschadet hiervon können an Patientinnen und Patienten, für die die Verordnung häuslicher Krankenpflege nach § 92 Abs. 7 Satz 1 Nr. 3 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch vorliegt, die zur Überbrückung benötigten Arzneimittel für längstens drei Tage abgegeben werden.

In dem bei der Entlassung ausgehändigten Arztbrief sind alle Arzneimittel genau beschrieben. Dadurch, dass sich die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte des Heidekreises auf Leitsubstanzen bei den gängigsten Wirkstoffgruppen verständigt haben, ist eine entsprechende Weiterbehandlung in den meisten Fällen problemlos möglich. Diese Art der Arzneimittelversorgung, bei der durch die pharmazeutische Begleitung sowohl Verordnungs- als auch Dokumentationsfehler vermieden werden können, führt darüber hinaus durch Qualitätsverbesserung der Pharmakotherapie zu einer Kostenreduktion.

Zytostatikatherapie

Die Krankenhausapotheke ist in die Betreuung ambulanter und stationärer krebskranker Patientinnen und Patienten aktiv eingebunden.

Das Aufgabenspektrum reicht von der aseptischen Zubereitung gebrauchsfertiger Zytostatika in einem speziellen Reinraum über die persönliche Beratung der Patientinnen und Patienten bis hin zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften in allen Fragen rund um die Zytostatika und Supportivtherapie.

Fast 4000 Herstellungen werden pro Jahr patientenbezogen durchgeführt. Die hiermit beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über die dafür erforderliche spezielle Ausbildung. Die Apotheke ist entsprechend zertifiziert. Hinweis zur Herstellung von Zytostatika.

Dienstleistungen

Die Apotheke ist Dienstleister in der Herstellung, im Bestellwesen und im Verkauf von Arzneimitteln.

Jährlich werden über 1000 halbfeste Zubereitungen (Salben, Cremes, Lotionen) auf Einzelanforderung für Patientinnen und Patienten angefertigt. Um bestimmten Patientinnen und Patienten (z. B. Frühgeborenen) Arzneistoffe in passender Dosierung verabreichen zu können, stellt die Apotheke im Bedarfsfall entsprechende Kapseln her. Ernährungslösungen für Früh- und Neugeborene werden abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der kleinen Patientinnen und Patienten zur unmittelbaren Verabreichung unter aseptischen Bedingungen hergestellt.

In der Apotheke werden außerdem einige Arzneimittel auf Vorrat selbst hergestellt. Die dafür benötigten Grundstoffe werden im apothekeneigenen Analytiklabor vor der Verwendung entsprechend den Anforderungen des Arzneimittelbuches untersucht und freigegeben.

In Zeiten stetig wachsenden Kostendrucks im Gesundheitswesen trägt die Krankenhausapotheke in besonderer Weise Verantwortung. Durch kostenbewusstes Arzneimittelmanagement soll auch in Zukunft die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sichergestellt, daneben aber auch die Möglichkeit für kostenintensive, innovative Therapien eröffnet werden. Optimale Auswahl, kompetente Beratung, verbrauchsorientierte Lagerhaltung und wirtschaftlich vorteilhafter Einkauf von Arzneimitteln und Medikalprodukten sind dabei entscheidende Aspekte.

Intern werden die Bedarfsanforderungen der Stationen täglich bearbeitet, wobei die modulare Versorgung der Medikalprodukte und die Belieferung der Arzneimittel mittels Unit- Dose eine vorrangige Rolle spielen.

Für die Beschäftigten des Klinikums besteht die Möglichkeit, Arzneimittel und auch Medikalprodukte über die Apotheke zu beziehen.

Zu den im Krankenhaus verwendeten Medizinprodukten gehören so unterschiedliche Produkte wie Verbandsstoffe, Kanülen, Handschuhe, Katheter, Magensonden, OP-Hauben, Nahtmaterialien, Tupfer und Skalpelle. Die Apotheke organisiert deren Logistik mit dem modularen Janomed-System.

Blut und Blutprodukte sind besondere Arzneimittel, die dem Transfusionsgesetz unterliegen. In der Apotheke erfolgen die Dokumentation der abgegebenen Chargen sowie die Kostenträgerzuordnung.

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die Apotheke engagiert sich in der Ausbildung von Nachwuchskräften. Für Pharmaziestudierende besteht die Möglichkeit, einen Teil der Famulatur sowie eine Hälfte des Praktischen Jahres (PJ) in der Klinikapotheke abzuleisten. Auch Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen der Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin/ Assistenten sind in der Apotheke willkommen. Weitere Praktika sind nach Rücksprache möglich.

Sie erhalten Einblicke in alle Aufgaben der Krankenhausapotheke von A bis Z:

  • A wie Arzneimittelbelieferung
  • B wie Beratung bis
  • Visitenteilnahme
  • Zytostatikaherstellung


Wir bieten ein breites Spektrum an Tätigkeiten und Dienstleistungen, u.a. Stationsberatung und -versorgung, Stationsbegehungen, Rezeptur & Defektur, Zytostatika-Herstellung, Arzneimittelinformation, präklinische Medikationsanamnese, Kurvenvisiten und Teilnahme an klinischen Visiten. Die Pharmaziepraktikanten durchlaufen alle Abteilungen und arbeiten aktiv im Apotheken-Alltag mit.

Informationen zum "Pharmazeut im Praktikum (PJ)" finden Sie auch in unserem Karriereportal.

Auch angehende PTA (m/w) sind uns im Rahmen ihrer Ausbildung als Praktikanten (m/w) herzlich willkommen.

Schwerpunkte des Praktikums sind u. a.

  • Bearbeitung ärztlicher Verschreibungen
  • ordnungsgemäße Anwendung und Aufbewahrung von Arzneimitteln und Medizinprodukten
  • Prüfung von Arzneimitteln, Arznei- und Hilfsstoffen
  • Herstellung von Zytostatika und patientenindividuellen Medikamenten
  • Stationsbegehungen

Selbstverständlich können Sie bei uns eine Famulatur, eine Hospitation oder ein Praktikum absolvieren, die bzw. das Sie im Rahmen Ihrer Ausbildung benötigen, oder um sich vorab in Ihrer Berufswahl abzusichern.

Sprechen Sie uns dazu einfach an:

Personalabteilung
Robert-Koch-Straße 4
29664 Walsrode
Tel.: 05161 602-1204

Die Apotheke ist anerkannte Weiterbildungsstätte zum Fachapotheker (m/w) für Klinische Pharmazie.

Die Fachapothekerin Eva Dailidow besitzt die Weiterbildungsermächtigung der Apothekerkammer Niedersachsen für das Gebiet Klinische Pharmazie.

Apotheker unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungszentrums für Pflege durch Unterricht im Fach Arzneimittelkunde.

Im Bereich der Pflege finden im Rahmen innerbetrieblicher Fortbildungen Schulungen zu Fragen im Umgang mit Medikamenten statt.

Mit Patientinnen und Patienten, die inhalative Arzneiformen anwenden, führen die Apothekerinnen und Apotheker auf Wunsch Asthmaschulungen durch. Dabei wird der Umgang mit diesen besonderen Medikamenten trainiert, um den optimalen Behandlungserfolg zu erzielen.

Weiterbildungsermächtigung

Die Fachapothekerin Eva Dailidow besitzt die Weiterbildungsermächtigung der Apothekerkammer Niedersachsen für das Gebiet Klinische Pharmazie sowie die Ermächtigung zur Weiterbildung im Bereich Medikationsmanagement im Krankenhaus.

Unser Apotheken-Team

Dr. Waleed M. Ahmed

Leiter der Apotheke

Julia Rabe

Apothekerin
Zusatzbezeichnung Infektiologie

Eva Dailidow

Fachapothekerin für Klinische Pharmazie und Medikationsmanagement im Krankenhaus

Mareike Schloen

Fachapothekerin für Klinische Pharmazie, Infektiologie und Medikationsmanagement im Krankenhaus

Martina Leongard

Apothekerin

Sinja Schwaiger-Koch

Sonja Schweiger-Koch

Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA)

Bettina Hirch

Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA)

Reinhild Riekenberg

Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA)

Karin Fahle

Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA)

Angie Graap

Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA)

Marlies Engel

Pharmazeutisch kaufmännische Angestellte (PKA)
Einkauf

Monika Woschinik

Pharmazeutisch kaufmännische Angestellte (PKA)

Bianka Heins

Pharmazeutisch kaufmännische Angestellt (PKA)

Angela Kruse

Pharmazeutisch kaufmännische Angestellte (PKA)

Fatime Peja

Hauswirtschaft

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