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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

„Wir nehmen den Regelbetrieb langsam wieder auf“

Dienstag, 12. Mai 2020

Alle ambulanten und stationären Eingriffe sind im Heidekreis-Klinikum wieder möglich, Operationen werden nachgeholt.

„Wir freuen uns, dass wir nun wieder für ALLE Patienten da sein dürfen", sagt Dr. med. Achim Rogge, Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums. „Momentan fahren wir unseren Regelbetrieb langsam wieder hoch", so Dr. Rogge. Ab sofort sind alle ambulanten und stationären Eingriffe möglich, jedoch nur unter strikter Einhaltung der Vorgaben der Landesregierung und Einhaltung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen. „Somit sind unsere Kapazitäten auch begrenzt," sagt Dr. Rogge. „Alle Krankenhäuser in Niedersachsen haben die Auflage bekommen, dass wir rund 20 Prozent unserer Betten auf den Normalstationen und rund 25 Prozent unserer Intensivstationen vorsorglich für Corona-Patienten frei halten müssen", erklärt er.
Patienten, die operiert werden – dabei ist es egal, ob ein Patient „nur" ambulant oder stationär behandelt wird – werden grundsätzlich auf das Coronavirus getestet. „Um ein großes Maß an Sicherheit zu garantieren, nehmen wir Patienten, die keine dringliche Operation benötigen, nur auf, wenn das Testergebnis negativ ist," so Professor Dr. med. Frank Schmitz, Ärztlicher Direktor. Liegt ein positiver Test vor – das heißt, der Patient ist infiziert – so wird er 14 Tage in häusliche Quarantäne geschickt. Professor Schmitz: „Selbstverständlich werden Notfallpatienten immer im Heidekreis-Klinikum behandelt. Aber auch sie werden grundsätzlich auf COVID-19 getestet und – bis das Testergebnis vorliegt – auf einer Isoliereinheit aufgenommen und auch im OP oder Aufwachraum greifen dieselben Sicherheitsmaßnahmen – zum Beispiel das Abstand halten zu anderen Patienten, die Schutzkleidung für die behandelnden Pflegenden und Ärzte – wie für einen tatsächlich infizierten Patienten." Geschäftsführer Dr. Rogge und der Ärztliche Direktor Professor Schmitz sind überzeugt: „So ermöglichen wir für unsere Patienten und Mitarbeitenden höchstmögliche Sicherheit."

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