Das Team des Brustzentrums.
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Ein Herz und eine pinke Schleife.
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Brustzentrum Heidekreis-Klinikum Walsrode

Das Brustzentrum Heidekreis-Klinikum Walsrode ist auf die Diagnose und Behandlung von allen bösartigen Neubildungen der Brust spezialisiert. Über 230 Patient*innen werden jedes Jahr in unserem Brustzentrum behandelt. Als Nachweis der hohen medizinischen Qualität ist unser Brustzentrum nach den hohen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Senologie zertifiziert. Selbstverständlich lassen wir unsere hohe Qualität in jährlichen Audits bestätigen, denn wir wollen unsere hohen medizinischen und pflegerischen Standards in unserer alltäglichen Arbeit nicht nur so  halten sondern auch stetig verbessern.

Sie können sich darauf verlassen, dass Sie bei uns kompetent und einfühlsam behandelt werden. Zudem beziehen wir auch gern Ihre Haus- und Fachärzte in die Behandlung mit ein. Es ist unser Wunsch und Bestreben für jede/n unserer Patient*innen die bestmögliche Therapie anzubieten, und deshalb arbeiten wir auch sehr eng mit unseren fachlich hochqualifizierten Kooperationspartnern zusammen.

Sie sind auf diesem Weg nicht allein: Wir gehen diesen Weg gemeinsam. Und zwar genau so, wie wir es mit Ihnen gemeinsam besprechen und abstimmen.

Ihr
Dr. med. Mina Fam
Chefarzt und Leiter des Brustzentrums am Heidekreis-Klinikum Walsrode

 

DKG-Zertifikat Brust-Krebszentrum

Kontakt

Sekretariat:
Daniela Monaco-Schenk
Jana Drewes
Telefon:
05161 602-1463 
05161 602-1837
Fax:
05161 602-2949

brustzentrum@heidekreis-klinikum.de

Diagnostik

Als bildgebende Untersuchungsmethoden stehen Mammographie, Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und ggf. MRT zur Verfügung. Auffällige Befunde werden mittels ultraschall- bzw. röntgen­gesteuerter Probeentnahme (Biopsie) abgeklärt. An die Diagnostik stellen wir strenge Qualitätsanforderungen. Unser Brustzentrum ist Kooperationspartner des Mammographie-Screening-Programms Niedersachsen (https://www.mammo-programm.de/de)

Ein Genexpressionstest untersucht, wie aktiv bestimmte Gene in einer Tumorzelle sind. Gene sind wie „Bauanleitungen“ in unserem Körper. Bei Krebszellen können manche Gene stärker oder schwächer „angeschaltet“ sein als bei gesunden Zellen.

Warum ist das wichtig?

Durch die Analyse dieses „Genmusters“ können wir besser einschätzen: wie hoch das Risiko ist, dass der Krebs zurückkommt (Rückfallrisiko), ob eine Chemotherapie oder andere zusätzliche Behandlung sinnvoll ist oder nicht, und welche Therapie die größte Chance auf Erfolg hat.

Das Ziel

Der Test hilft, eine Behandlung zu wählen, die genau auf die persönliche Situation zugeschnitten ist – damit Patient*innen weder zu viel noch zu wenig behandelt werden.

In unserer Klinik können wir Sie bei Verdacht auf erblich bedingten Brust- und/oder Eierstockkrebs vor Ort in Kooperation mit der Universitätsklinik Köln genetisch beraten und testen. Unser Brustzentrum ist ein Kooperationspartner des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln. Durch diese Kooperation haben unsere Patientinnen die Möglichkeit an der BMBF-geförderten Registerstudie „HerediCaRe“ des Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs teilzunehmen. Diese Registerstudie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit dem Verdacht auf familiäre oder erbliche Veranlagung für Brust - und/oder Eierstockkrebs. Ziel ist es, mit einer strukturierten und qualitätsgesicherten Datenerfassung/ und -analyse die Versorgung und Betreuung von Ratsuchenden und Patienten mit einer erblichen Belastung für Brust- und Eierstockkrebs durch neues Wissen stetig zu verbessern.

Bei inhaltlichen Fragen zur Studie stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des HerediCaRe-Teams an der Uniklinik Köln unter der E-Mail Adresse: fbz-heredicareorga-pf@uk-koeln.de gerne zur Verfügung.

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Therapie

Um Ihnen die bestmögliche Therapie zu ermöglichen, arbeiten wir interdisziplinär und nach festgelegten deutschen Leitlinien zusammen. Die für jede/n Patientin/-en jeweils passende Therapie legt das therapeutische Team in der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz fest.

Operationen werden mit modernsten OP-Techniken und in der Regel brusterhaltend durchgeführt. Unser Ziel bei der operativen Therapie, auch bei bösartigen Erkrankungen, die Brustform und -Kontur zu erhalten und ggf. sogar zu verbessern. Dies kann durch u.a. narbenschonende Schnittführungen erzielt werden. Wenn nötig und von der Patientin gewünscht, kombinieren wir die Tumorentfernung mit Schönheitsoperationen wie Verkleinerung oder Straffung (Lifting). Sollte die Brust entfernt werden müssen, kann ein direkter Wiederaufbau mit Implantaten oder Eigengewebe erfolgen. Unser operatives Spektrum finden Sie hier >>

Das Ziel bei einer Krebserkrankung ist, nicht nur, dass Sie gesund werden, sondern auch, dass Sie gesund bleiben! Wir können heutzutage so genau die Beschaffenheit jeden Tumors bestimmen und gezielte individuelle Therapie für jede Patientin anbieten. Somit vermeiden wir die Über- aber auch die Untertherapien.

Chemotherapie:

Bei manchen Tumorbiologien wird eine Chemotherapie empfohlen. Die Notwendigkeit einer chemotherapeutischen Behandlung löst bei den meisten Menschen starke Ängste und Abwehrreaktionen aus.
Tatsächlich gibt es heute aber sehr viele verschiedene supportive (unterstützende) Therapien, welche die Nebenwirkungen der Chemotherapeutika sehr lindern. Wir legen auch Wert auf die evidenzbasierten komplementären Maßnahmen.
Grundsätzlich wird bei der Wahl der Chemotherapeutika sehr genau Nutzen und möglicher Schaden sorgfältig gegeneinander abgewogen und Sie erhalten eine sog. stadiengerechte, auf Sie persönlich abgestimmte Therapie.
Die Chemotherapie wird entweder vor (neoadjuvant) oder nach (adjuvant) der Operation gegeben. Dies wird nach Tumorbiologie und Therapiekonzept individuell entscheiden.

Zielgerichtete Therapie: Immun- und Antikörpertherapie:

Das zunehmende Wissen darüber, wie Wachstum und Vermehrung von Krebszellen beeinflusst werden, eröffnet neue Ansatzpunkte für Behandlungsformen, die gezielter als Chemotherapie in das Tumorwachstum eingreifen. Es gibt mittlerweile sehr viele Medikamente, die zielgerichtet auf der Oberfläche des Tumors wirken und die Wachstumssignale im Stoffwechsel von Krebszellen unterdrücken.
Routinemäßig werden alle Gewebeproben untersucht, damit alle Rezeptoren bzw. Andockstellen des Tumors bestimmt werden können, und somit eine personalisierte individuelle Therapie für Sie bestimmt werden kann.
Die meisten Antikörper- bzw. Immuntherapien werden alle drei Wochen verabreicht. Dauer dieser Immuntherapie ist meistens ein Jahr, diese werden ambulant erfolgen.

Antihormonelle Therapie:

In vielen Fällen kann man auch mit „Antihormontherapie" nachbehandeln. Meistens ist die antihormonelle Therapie in Tablettenform. Die Therapiedauer ist mindestens 5 Jahre. Es gibt verschiedene Medikamente. Abhängig von verschieden Faktoren wird entschieden, welche Therapie für Sie geeignet ist.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) – Präzisionsmedizin bei Brustkrebs:

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC, Antibody Drug Conjugates) sind eine moderne Form der zielgerichteten Krebstherapie, die speziell entwickelte Antikörper mit hochwirksamen Zellgiften kombiniert. Der Antikörper erkennt gezielt bestimmte Oberflächenstrukturen (Antigene) auf Tumorzellen und transportiert den daran gekoppelten Wirkstoff direkt in die Krebszelle. Dadurch wird das gesunde Gewebe weitgehend geschont, während der Tumor effektiv bekämpft wird. Diese innovative Therapieform hat in den letzten Jahren vor allem beim metastasierten Brustkrebs neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet und wird stetig weiterentwickelt. In unserem Brustzentrum bieten wir eine individuelle Beratung und prüfen, ob der Einsatz eines ADC im Rahmen der persönlichen Therapie sinnvoll ist.

Therapie bei fortgeschrittener Erkrankung (metastasierter Brustkrebs):

"Metastasiert" bedeutet, dass sich Brustkrebszellen in anderen Organen befinden. Häufig sind Knochen, die Lunge oder die Leber betroffen. Es werden jedes Jahr neue Medikamente in der metastasierten Brustkrebs-Situation in Deutschland zugelassen. Die Forschung in der Brustkrebstherapie geht immer weiter. Erfreulicherweise hat die metastasierte Situation eines Brustkrebses heutzutage sehr viele Therapie-Möglichkeiten im Vergleich zu früher. Wichtig ist, dass wir genau wissen, mit welcher Tumorbiologie wir zu tun haben, damit wir zielgerichtet therapieren können.

Nach einer brusterhaltenden Therapie gehört die Nachbestrahlung immer zum Behandlungskonzept. Nach einer Mastektomie (Brustentfernung) muss sie nur in bestimmten Fällen erfolgen. Sie dauert ca. 3-6 Wochen und wird ambulant in einer Strahleneinrichtung durchgeführt. Die Angst vor einer Bestrahlung ist weit verbreitet, meist werden Hautverbrennungen oder ein Anschwellen des Armes (sog. Lymphödem) befürchtet. Mit den heutigen, modernen Bestrahlungsmethoden sind diese Nebenwirkungen aber selten geworden. Nach Ihrem stationären Aufenthalt bei uns werden Sie, falls für Sie eine Bestrahlung vorgesehen ist, in einer solchen Bestrahlungseinrichtichtung zu einem Aufklärungsgespräch vorgestellt. Dort wird Ihnen der genaue Ablauf erklärt und Sie haben Gelegenheit, alle Befürchtungen zu äußern und Fragen zu stellen. Die Bestrahlung selbst beginnt dann erst nach vollkommen abgeschlossener Wundheilung bzw. nach einer Chemotherapie.

Für eine eventuell indizierte Strahlentherapie wird für Sie ein Termin bei unserem Kooperationspartner organisert.

Klinische Studien

Weshalb sind Klinische Studien wichtig – auch für unsere Patientinnen und Patienten im Heidekreis-Klinikum?

Klinische Studien helfen dabei, Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs noch besser, sicherer und wirksamer zu machen. Bevor neue Medikamente oder Therapien allgemein eingesetzt werden können, müssen sie sorgfältig getestet werden. Das passiert in sogenannten Klinischen Studien.

Durch die Teilnahme an solchen Studien können wir unseren Patientinnen schon sehr früh Zugang zu neuen Medikamenten und Behandlungsmethoden bieten – manchmal sogar noch bevor diese allgemein verfügbar sind. So profitieren Sie direkt von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Wichtig ist: Alle Studien unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben und hohen Qualitätsstandards, damit Ihre Sicherheit stets gewährleistet ist.

Was haben Sie davon? Als Teilnehmerin einer Studie haben Sie die Chance auf eine innovative Therapie. Außerdem werden Sie während der gesamten Behandlung besonders eng betreut und überwacht – oft auch noch nach Abschluss der eigentlichen Behandlung.

Das Wissen, das wir aus den Studien gewinnen, teilen wir mit Fachärzten weltweit. So können auch andere Frauen in Zukunft von verbesserten Therapien profitieren.

In unserem Brustzentrum gibt es eine speziell ausgebildete Pflegefachkraft, unsere Study Nurse. Im Rahmen Ihres Gesprächs mit dem Arzt oder der Ärztin und unserer Study Nurse können Sie die Möglichkeit bekommen, an ausgewählten Klinischen Studien teilzunehmen – falls diese für Sie passend sind. Sie haben dann genug Zeit, um in Ruhe darüber nachzudenken. Und noch einmal: Die Entscheidung, ob Sie an einer Studie teilnehmen möchten, liegt ganz bei Ihnen. Es besteht keinerlei Verpflichtung.

Studienzentrale und Ansprechpartnerin:

Nicole Gauger (Studienassistentin / Study Nurse)
Tel.: 05161 602 2963
E-Mail: nicole.gauger@mvz-walsrode.de

 

Aktuelle laufende Studien

BCP

Prospektive und Retrospektive Registerstudie der German Breast Group (GBG) zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms in der Schwangerschaft mit jungen, nicht schwangeren Patientinnen (<40 Jahre) als Vergleichskohorte.

Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung der Frau nach dem 25. Lebensjahr.  Das Alter der Erstgebärenden steigt stetig an und liegt mittlerweile bei 30 Jahren. Die Inzidenz des Mammakarzinoms v.a. der prämenopausalen Patientin erhöht sich ebenfalls, daher steigt auch die Inzidenz des Mammakarzinoms in der Schwangerschaft. Da über diese Patientinnengruppe nur sehr wenige Daten vorliegen, sollen mit der Studie Daten zum Mammakarzinom in der Schwangerschaft prospektiv und retrospektiv erhoben werden. Hierbei soll an erster Stelle die Toxizität der Therapien für Mutter und Kind bei einer Behandlung eines in der Schwangerschaft aufgetretenen Mammakarzinoms untersucht werden. Erarbeitete Richtlinien zur Therapie werden angeboten, deren Akzeptanz untersucht werden soll.

Weitere Zielkriterien sind die Erfassung der Therapien, der durchgeführten Diagnostik, der Spätfolgen der Therapie für das Kind und das mütterliche Outcome sowie der Schwangerschaftsverlauf.

Zusätzlich werden wir eine Kontrollgruppe von nicht schwangeren jungen Patientinnen (<40 Jahre) in die Registerstudie aufnehmen. Dies ist wichtig, um die Daten und Ergebnisse der schwangeren Brustkrebs Patientinnen- die unter der Schwangerschaft behandelt wurden- mit denen der nicht schwangeren sehr jungen Brustkrebs Patientinnen zu vergleichen.

 

Eine prospektive Registerstudie zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms des Mannes.

Das Mammakarzinom des Mannes stellt, mit einer geschätzten europaweiten Prävalenz von 1 auf 100.000, eine seltene Tumorerkrankung dar. Damit verbunden ist eine schlechte einheitliche Datenlage bezüglich der Diagnostik und Therapie. Das klinische Management dieser Erkrankung basiert immer noch auf Ergebnissen generiert durch die Forschung des Mammakarzinoms der Frau. Auch deshalb sind die Mortalitätsraten in den letzten 25 Jahren konstant geblieben. Neue Ergebnisse aus den USA deuten eine steigende Inzidenz an, so dass die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Konzepte zum Management des Mammakarzinoms des Mannes an Bedeutung gewinnt. Kliniker sind auf Ergebnisse aus Studien mit kleinen Fallzahlen und retrospektiven Erhebungen angewiesen, um Therapiekonzepte zu entwickeln und um eine Prognose abschätzen zu können. Diese Untersuchungen reflektieren aber nur die Erfahrung einzelner Institutionen.

Ziel dieser Registerstudie ist die Erfassung umfangreicher Daten zur Anamnese, Diagnostik, Pathologie, Therapie und Verlauf der Erkrankung. Diese Daten sollen Grundlage für die Entwicklung von Therapiekonzepten sein. Weiterhin soll die Registerstudie Voraussetzung für die Entwicklung von klinischen Studien sein, denn nur aus der Kenntnis des Ist-Zustandes lassen sich sinnvolle klinische Studien konzipieren.

Die BMBC (Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany) Registerstudie soll dazu beitragen, prospektiv und retrospektiv Daten zu Erkrankungsverläufen von Patientinnen mit Hirnmetastasen eines Mammakarzinoms zu erheben. Darüber hinaus sind wissenschaftliche Projekte geplant, die dazu beitragen sollen, die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen bei einer Brustkrebserkrankung besser zu verstehen.

Bei der Behandlung von Patientinnen mit Mammakarzinom stellt die steigende Inzidenz von Hirnmetastasen (>30%) ein zunehmendes Problem dar, wie Sie es vielleicht auch in Ihrem klinischen Alltag erleben. Leider sind bislang die Erkenntnisse über die Mechanismen dieser Metastasierung und auch die Möglichkeiten der Therapie sehr begrenzt. Die BMBC (Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany) Registerstudie soll deshalb dazu beitragen, prospektiv und retrospektiv Daten zu Erkrankungsverläufen von Patientinnen mit Hirnmetastasen eines Mammakarzinoms zu erheben für ein besseres Verständnis der Biologie der zerebralen Metastasierung. Ziel der Registerstudie ist u.a. die Erfassung von Auftreten, Diagnose und Therapie von Hirnmetastasen. Darüber hinaus sind wissenschaftliche Projekte geplant, die mit Untersuchungen an vorhandenem Paraffingewebe dazu beitragen sollen, die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen bei einer Brustkrebserkrankung besser zu verstehen. Hiermit soll zukünftig die Behandlung unserer Patientinnen verbessert werden.

Eine nicht-interventionelle Studie zu Ribociclib in Kombination mit einem Aromatasehemmer zur adjuvanten Therapie von Patient*innen mit HR+/HER2- frühem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko zur Bewertung der Wirksamkeit, des Sicherheitsprofils, der Therapietreue und der Lebensqualität.

Beobachtet werden 3 Kohorten:

– Ribociclib

– endokrine Monotherapie

– Abemaciclib

Prospektive nicht-interventionelle Beobachtungstudie zur Untersuchung der Auswirkungen von Health-Unterstützung auf patientenberichtete und klinische Daten aus der Alltagsroutine von Patientinnen mit HER2-positivem inoperablen oder metastasierten Brustkrebs, die mit Trastuzumab-Deruxtecan behandelt werden.

Nachsorge

Die regelmäßige Nachsorge ist ein ganz wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie und erfolgt stets in enger Absprache mit Ihren behandelnden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.

Beratung und Begleitung

Die Diagnose Brustkrebs betrifft nicht nur Sie alleine, sondern die ganze Familie. Schon der Verdacht löst bei vielen Betroffenen Gefühle wie Unsicherheit, Angst, Hilflosigkeit und Überforderung aus. Das ist mehr als verständlich. Unser Team der Psychoonkologie begleitet unsere Patient*innen während der Behandlung und des Aufenthaltes.

Brustkrebs kann bei den betroffenen Frauen dazu führen, dass sie sich aus ihrem Alltag gerissen fühlen und sich vielen Belastungen ausgesetzt sehen. Gedanken, Gefühle, das handeln und soziale Beziehungen verändern sich. Es können psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen entstehen. Viele Fragen tauchen auf.

  • Wie sage ich es meinen Kindern, meiner Familie?
  • Wie verhalte ich mich meine Freunden /Bekannten gegenüber?
  • Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?
  • Wie kann ich mein innerliches Gleichgewicht wieder finden?
  • Sind meine Empfindungen „normal"?
  • Wir möchten Ihnen anbieten, Sie bei all diesen neuen Belastungen zu unterstützen.

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes stehen stets mit den anderen Mitgliedern des Teams der Senologie in engem Austausch.
Nach dem operativen Eingriff, wenn es Ihnen gut geht, wird eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes mit Ihnen einen Termin zu einer persönlichen Beratung vereinbaren.

Die Hauptthemen werden sein:

  • Rehabilitationsmaßnahmen nach Brustkrebs (als Anschlussheilbehandlung oder Nachsorgemaßnahme nach abgeschlossener Therapie)
  • Schwerbehindertenrecht (Erstanträge bei Tumorerkrankungen)

Weiterhin stehen wir Ihnen auch bei Fragen z.B. zu:

  • Kontakte zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen
  • Berufliche und finanzielle Probleme durch die Erkrankung
    • Lohnfortzahlung, Krankengeld, Übergangsgeld
  • Ambulante Versorgung und Unterstützung zu Hause
    • Pflegedienst, Pflegegrad, Hilfsmittel, Hausnotruf, Essen auf Rädern
  • Eventuelle notwendige stationäre Unterbringung
    • Pflegeheim oder Hospiz

gerne zur Verfügung.

Sie können sich unabhängig davon, wie weit Ihre Behandlung fortgeschritten ist, jederzeit an uns wenden.

Kontakt:

Friederike Busch / Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
Katja Bartsch / Krankenschwester/ CaseManagerin DGCC

sozialdienst@heidekreis-klinikum.de
Telefon: 05161 – 602 – 1260
Fax 05161 – 602 – 1286
Termine nach Vereinbarung
Terminvereinbarung: Montag – Freitag 10.00 – 14.00 Uhr

  • Beratung, Anleitung und Unterstützung von Patienten und Angehörigen bezüglich der Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und Nebenwirkungen.
  • Durchführung und Übernahme der Organisation von internen Informationsveranstaltungen und Schulungen für Patienten und Angehörige.
  • Unterstützung bei der Planung bei der Bewältigung psychischer, physischer und sozialer Herausforderungen.
  • Vermittlung von interdisziplinären Kontakten, wie Physiotherapie, Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Sozialdienst, Selbsthilfegruppe etc.
  • Erhebung des zu erwartenden präventiven, kurativen und rehabilitativen und/oder palliativen Pflegebedarfs mit den zuständigen Pflegefachpersonen auf der Grundlage der jeweiligen Tumoridentität, der Therapieschemata und deren Nebenwirkungspotentiale.
  • Enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen an der Behandlung, Betreuung und Beratung beteiligten Fachpersonen.
  • Teilnahme an Teambesprechungen zur Optimierung der Patientenversorgung.
  • Teilnahme an patientenbezogenen interdisziplinären Fallbesprechungen/Qualitätszirkeln als Vertreter der Pflege.
  • Mitwirkung bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Anleitung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Weiterbildung „Pflege in der Onkologie“ unter besonderer Berücksichtigung onkologischer Besonderheiten
  • Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen
  • Mitverantwortung für eine lückenlose und korrekte Leistungserfassung nach den geltenden Richtlinien, d.h. u.a. sorgfältige und zeitnahe Dokumentation aller pflegerischen Maßnahmen und Beobachtungen im Patientendokumentationssystem.
  • Planung und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für das Pflegepersonal
  • Unterstützung der Stationsleitung bei der Einhaltung der Hygiene- und Unfallverhütungsvorschriften, der Vorgaben aus dem MPG sowie der klinikinternen Vorgaben
  • Unterstützung der Stationsleitung bei der Sicherung und Kontrolle der Pflegequalität auf der Station unter Berücksichtigung Onkologie spezifischer Aspekte
  • Mitwirkung bei qualitätssichernden Verfahren

 

Unser Team

Porträtfoto von Dr. med. Mina Fam.

Dr. med. Mina Fam

Chefarzt
Leiter des Brustzentrums am Heidekreis-Klinikum Walsrode
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie
Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
Senior Mammaoperateur nach OnkoZert
DEGUM Stufe II Mammasonografie
Qualifikation zur genetischen Beratung und -Testung
Qualifikation zur mikroinvasiven Chirurgie 
Kolposkopiediplom
*Mitgliedschaft bei: AG CPC, AGE, AWOgyn, BVF, DEGUM, DGGG, ESGE

Porträtfoto von Aglaia  Efthymiadou

Aglaia Efthymiadou

Leitende Oberärztin
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Daniela Monaco-Schenk

Daniela Monaco-Schenk

Sekretariat des Brustzentrums

Porträtfoto von Jana Drewes.

Jana Drewes

Sekretariat des Brustzentrums

Porträtfoto von Rabea Pasenau-Zillig.

Rabea Pasenau-Zillig

Pflegerische Leitung Geburtshilfe, Gynäkologie und Brustzentrum

Porträtfoto von Nicole Gauger.

Nicole Gauger

Studienassistentin / Study Nurse

Porträtfoto von Friederike Eva Busch.

Friederike Busch

Sozialarbeiterin / Sozialdienst
Psychoonkologin

Porträtfoto von Frau Grebe.

Manuela Grebe

Diplom-Sozialpädagogin
Psychoonkologin in Weiterbildung

Eva Theodora Tuschen

Eva Theodora Tuschen

Psychologische Psychotherapeutin

Anett Müller

Anett Müller

Onkologische Fachpflege

Porträtfoto von Bianca Imbach

Bianca Imbach

Onkologische Fachkraft

Porträtfoto von Anja Brunnmeier.

Anja Brunnmeier

MVZ der Chemoambulanz

Karina Tepe

Karina Tepe

Physiotherapeutin

Porträtfoto von Svetlana Hestermann

Svetlana Hestermann

Breast Nurse

Kooperationspartner

Praxis für Senologie und gynäkologische Onkologie am HKK Walsrode
Herr Dr. med. Mina Fam
Frau Aglaia Efthymiadou
Saarstraße 16, 29664 Walsrode    
Tel.: 05161-6021463
www.mvz-walsrode.de

Praxis für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am HKK Walsrode
Herr PD Dr. med. Arne Trummer
Saarstraße 16, 29664 Walsrode    
Tel.: 05161-6022950
www.mvz-walsrode.de

Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs
Universitätsklinikum Köln
Univ.-Prof. Dr. Alexander Volk
Kerpener Straße 62, 50937 Köln
Tel.: 0221-47886509
https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/

Pathologisches Institut am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Frau Prof. Dr. med. Iris Bittmann
Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)
Tel.: 04261- 772440
www.diako-online.de

Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Frau Dr. Yasmin Butt
Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)  
Tel. 0 42 61 / 77 30 64
https://www.diako-online.de/leistungsspektrum/fachgebiete-zentren/strahlentherapie

Zentrum für Nuklearmedizin und PET/CT
Frau Prof. Dr. med. Christiane Franzius,
Herr Dr. med. Norbert Czech
Herr Dr. med. Georgios Farmakis
Schwachhauser Heerstraße 54, 28209 Bremen   
Tel.: 0421-369368367         
www.nuklearmedizin-bremen.de

RVZ Soltau
Dr. med. Matthias Siebler
Oeninger Weg 34, 29614 Soltau  
Tel.: 05191-939229 
www.rvz-soltau.de

Frauenarztpraxis am Kirchplatz  
Frau Dr. Bettina Kerkhoff
Herr Dr. Jens Bruhn
Frau Dr. Silke Trinter-Masur
Frau Dr. Helen Menkhaus 
Kirchplatz 1-3, 29664 Walsrode    
Tel.: 05161-8088     
www.frauenaerzte-walsrode.de

Radiologisch-Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis Celle
Dr. med. Andreas Wolter, Dr. med. Gabriele Kratz, Dennis Golub, Dr. med. Paul Bronzlik, Dr. med. Jan-Niklas Lühmann
Neumarkt 1, 29221 Celle
Tel.: 05141-2088 701
https://www.radiologie-celle.de/

Radiologie Team Minden
Fr. Dr. med. Beate Paersch
Herr Dr. André Eisenberg
Marienstr. 28/28a, 32427 Minden
Tel.: 0571 – 83 777-0
https://www.radiologieteam-minden.de/

Brustkrebs-Selbsthilfegruppe Walsrode
Onkologischer Arbeitskreis Walsrode      
Vorsitzender: Dr. Sirus Adari
Leitung Brustkrebs-Selbsthilfegruppe: Fr. Ursula Grosser
Moorstraße 50-52, 29664 Walsrode          
Tel. 05161-72990    
https://www.onkologischer-ak-walsrode.de/brustkrebs-selbsthilfegruppe/

Sozialdienst am Heidekreis-Klinikum
Frau Katja Bartsch
Frau Friedericke Eva Busch
Frau Manuela Grebe
Robert-Koch-Straße 4, 29664 Walsrode   
Tel. 05161-602 1260          
www.heidekreis-klinikum.de

Palliativmedizin am Heidekreis-Klinikum
Herr PD Dr. med. Arne Trummer   
Robert-Koch-Str. 4, 29664 Walsrode
Tel. 05161 602-1155           
www.heidekreis-klinikum.de

Weiterführende Links

Faltblatt: Brustzentrum

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Faltblatt: Praxis für Senologie und gynäkologische Onkologie

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Broschüre: Selbstuntersuchung der Brust

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Broschüre: Informationen zur OP

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Broschüre: Entfernung und Wiederaufbau der Brust

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Brustkrebs – Krebsinformationsdienst

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Brustkrebs und familiärer Brustkrebs – ein Unterschied? BRCA-Netzwerk

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Brustkrebs – Basisinformationen - Deutsche Krebsgesellschaft

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Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V.

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Brustkrebs bei Männern

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Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V.

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Hilfe für krebskranke Mütter mit Babys oder Kleinkindern bzw. krebskranke Schwangere

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Leitlinien - Deutsche Gesellschaft für Senologie

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Leitlinien „Kommission Mamma“ – Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie e.V.

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Onkologischer Arbeitskreis Walsrode e. V.

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Brustkrebs-Selbsthilfegruppe Walsrode

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Brustkrebsdeutschland

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Mamazone

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Mammamia-online

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Frauenselbsthilfe

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Allianz gegen Brustkrebs

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th!nk pink club

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